Die versteckten Kosten der Telefonsucht

Die versteckten Kosten der Braunkohle (Juli 2019).

Anonim
Die dunkle Seite der Telefonsucht: Sie sind ein Werkzeug zur Selbstvermeidung.

Was ist, wenn das größte Problem mit unserer Beziehung zu unseren Telefonen nicht das ist, worauf wir uns verlassen? sie ständig - das "faule Gehirn" -Argument - aber dass wir eine wirklich ungesunde, süchtig machende Beziehung zu ihnen haben?

Diese Animation von The London School of Life greift Telefonsucht auf, was darauf hindeutet, dass wenn wir ständig an unseren Telefonen hängen, Wir finden ständig Wege, uns von anderen Dingen zu lösen. Aus dem Erzähler, Philosoph Alain de Botton:

Zu ​​sagen, wir seien süchtig nach unseren Telefonen, zeigt nicht nur, dass wir sie oft benutzen. Es signalisiert eine dunklere Vorstellung: dass wir sie benutzen, um uns selbst in Schach zu halten. Wegen unserer Telefone sind wir vielleicht nicht in der Lage, alleine in einem Raum zu sitzen, mit unseren eigenen Gedanken, die frei in unseren Köpfen schweben, in die Vergangenheit und die Zukunft zu wandeln, Schmerz, Verlangen, Bedauern und Erregung zuzulassen

"Sucht klingt schrecklich", fährt Botton fort, "aber es ist ein harter Name für eine normale Neigung: eine Angewohnheit, vor den Freuden und Schrecken der Selbsterkenntnis davonzulaufen."

de Botton erkundet, wie wir unsere Telefone benutzen um "eine offene Begegnung mit unseren eigenen Köpfen" zu vermeiden und wie sich das auf uns auswirkt:

1) Google wird zu deinem Gehirn . "Wir konsultieren unsere Telefone statt uns", sagt de Botton. Wir schubsen Fakten zusammen aus einer unendlichen Quelle außerhalb von uns selbst, statt geduldig mit - und aus - was bereits da ist.

2) Wir können nicht in Momente der Ehrfurcht eintauchen . Wenn wir versuchen, die Weite des Grand Canyon aufzunehmen - und dann versucht ein Ehepartner, ein Selfie zu machen. "Ohne es zu wollen, [unsere Telefone] entfernen wir die Hilfe, die uns die Großartigkeit der Natur bieten kann."

3) Wir erhalten nicht die wichtigsten Benachrichtigungen für alle . Wir sind eingeschränkt in dem, worüber wir benachrichtigt werden, sagt de Botton. Ja, Fitness-Training, Zahnarzttermine. Aber was ist mit Warnungen für die Einsamkeit? Wie wäre es mit Zeit zum Nachdenken über den "letzten Termin"? de Botton beklagt letztlich, dass, so beeindruckt wie wir es von unseren Handys sind, sie sich eher auf die SeiteSeite unserer Natur konzentrieren als auf die Seite(zB emotionale Intelligenz).

Sei klüger als dein Telefon

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