Die 7 Treiber alter Denkgewohnheiten

Wenn es um negative Erfahrungen geht, haben wir gewohnte Wege, auf das zu reagieren, was uns auslöst. Aber wir können lernen, aus negativen Gedankenzyklen auszutreten und sich aus ihnen herauszuhalten.

Unsere Muster des negativen Denkens basieren oft auf alten, gut eingeübten, automatischen kognitiven Routinen (oft wiederholend). Sie sind motiviert (meist ineffektiv) mit dem Ziel, sich belastenden Gefühlen oder problematischen Lebenssituationen zu entziehen. Diese nicht hilfreichen Routinen bestehen fort, weil wir in einem kognitiven Modus bleiben, der durch eine Reihe von Merkmalen gekennzeichnet ist. Ich nenne das die 7 Treiber alter Denkgewohnheiten:

  1. Ich lebe auf "Autopilot"(statt bewusst und bewusst zu wählen).
  2. Auf Erfahrung durch Denken bezogen(statt direkt zu spüren).
  3. Wohnen auf und in der Vergangenheit und Zukunft(anstatt im gegenwärtigen Moment völlig zu sein).
  4. Versuchen, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden, zu entkommen oder loszuwerden ( )(anstatt sich ihm zu nähern) mit Interesse).
  5. Die Dinge brauchen anders zu sein als sie sind(anstatt ihnen zu erlauben, so zu sein, wie sie bereits sind).
  6. Gedanken als wahr und echt zu sehen(statt als mental Ereignisse, die der Realität entsprechen oder nicht entsprechen können.
  7. Sich hart und unfreundlich behandeln(anstatt sich mit Freundlichkeit und Mitgefühl zu versorgen).

Die gute Nachricht ist, dass wir lernen können, auszusteigen von diesen nachdenklichen Gedankenzyklen. Der erste Schritt ist achtsam (bewusst), lass los. Loslassen bedeutet, dass du dich weniger an diesen Routinen beteiligst und dich von dem Bedürfnis nach Andersartigkeit befreit, denn dies ist genau das, was die Denkmuster antreibt - es sind die fortgesetzten Fluchtversuche oder die Vermeidung unangenehmer Momente, die die alten negativen Zyklen in Gang halten. Das Ziel der Achtsamkeitsbasierten kognitiven Therapie (MBT) ist Freiheit, nicht Glück oder Entspannung, obwohl diese vielleicht willkommene Nebenprodukte sein können.

Eine generelle Einstellung von Güte und Fürsorge verhindert die Wiederherstellung alter Denkgewohnheiten, indem sie uns zeigt dass es möglich ist, unerwünschte Erfahrungen mit einer sanften Neugier anzugehen und dabei eine andere Beziehung zu ihnen zu entwickeln.

Kindlichkeit spielt eine wesentliche Rolle

Sorgen Sie dafür, dass eine allgemeine Haltung von Güte und Fürsorge alle Aspekte Ihres Lebens durchdringt Übung ist grundlegend mit MBCT. Diese besonderen Geistesqualitäten tragen dazu bei, die Wiederherstellung alter Denkgewohnheiten zu verhindern, indem sie uns zeigen, dass es möglich ist, unerwünschte Erfahrungen mit einer sanften Neugier anzugehen und dabei eine andere Beziehung zu ihnen zu entwickeln. Bei Achtsamkeit geht es nicht nur darum, Aufmerksamkeit zu schenken (oder zu verlagern), sondern vielmehr um die Qualität der Aufmerksamkeit, die bezahlt wird. Sehen Sie, was passiert, wenn Sie üben, freundlich zu Ihren Erfahrungen zu sein und sanft mit sich selbst umzugehen, wenn alte Geistesgewohnheiten drohen.

Dieser Artikel wurde von Mindfulness Based Cognitive Therapy für Depressionvon Zindel V. Segal adaptiert. Ph.D., C.Psych.
Melden Sie sich an, um mehr über die besten Achtsamkeitspraktiken zu erfahren.