5 Wege zum Autopiloten

Im Alltag kann das Leben langweilig werden, wenn man darüber nachdenkt. Für einen Moment, hör auf zu denken, und lass dich stattdessen in deine Sinne fallen. Nimm dir drei Minuten mit dieser Achtsamkeitspraxis.

Langeweile ist ein Zeichen dafür, dass wir uns gewöhnt haben. Wir bleiben beim Autopiloten stecken und verlieren den Kontakt mit der tatsächlichen Erfahrung, die immer interessant sein kann, wenn wir unsere Neugier darauf richten. Indem sie uns helfen, die Denkweisen vom Denken in das Wahrnehmen zu verlagern, lädt uns diese Praxis dazu ein, das Interesse wieder zu entdecken, das über unsere Erwartungen hinausgeht. Bleiben Sie mindestens drei Minuten bei jedem Schritt.

Indem Sie uns helfen, die Denkweisen vom Denken in das Wahrnehmen zu verlagern, lädt uns diese Praxis dazu ein, das Interesse jenseits unserer Erwartungen wieder zu entdecken.

Wiedersehen

Nehmen Sie ein vertrautes Objekt aus Dein Zuhause (wie eine Tasse, die du seit Jahren besitzt, ein altes Foto, ein Kleidungsstück oder Möbel) und untersuche es, als hättest du es noch nie zuvor gesehen. Lassen Sie Ihre Gedanken über das Objekt in den Hintergrund treten, während Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Gibt es etwas, was du vorher vergessen oder nie bemerkt hast, oder wird deine Erfahrung oder Reaktion durch dein Interesse verändert?

Sich neu fühlen

Nimm jetzt ein anderes Objekt und diesmal solltest du auf seine Textur achten und sie berühren zum ersten Mal. Oder Sie könnten wählen, mit einem inneren Gefühl zu arbeiten, das Bewusstsein auf einen Teil Ihres Körpers zu lenken und zu bemerken, welche Empfindungen (falls vorhanden) vorhanden sind. Beachten Sie in jedem Fall, wie sich die Erfahrung gerade jetzt anfühlt, wenn Sie damit interagieren.

Hören, riechen und erneut schmecken

Nun wenden Sie sich wiederum drei alltäglichen Objekten in Ihrer Umgebung zu, die Sie hören können. riechen oder schmecken (zum Beispiel das Ticken einer Uhr, einer Blume, einer Frucht). Lass die Erwartungen los und erlaube deinen Sinnen, dich in die direkte Erfahrung des Hörens, Riechens oder Schmeckens zu führen.

Sobald du den Dreh raus hast, in jede Richtung zu fallen, öffne alle sinnt zusammen in Momenten sogenannter Langeweile im Leben, wie beim Abwasch, in einer Schlange stehen oder in einem langen Meeting feststecken. Kannst du den Menschen und Orten um dich herum ein volles, verkörpertes Interesse bieten, sowie was in deinem Geist und Körper vor sich geht?

Dieser Auszug erschien ursprünglich in der Oktober 2016 Ausgabe von in der Feature-Artikel "Ist Langeweile so schlimm?"

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